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STAFFELFAHRT NACH ARZFELD |
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Staffelfahrt nach Arzfeld
In der Zeit vom 17.04.03 bis zum 24.04.03 findet eine Fortbildungsveranstaltung, im Rahmen der jährlichen Katastrophenschutzausbildung für Rettungshundeführerteams in 54687 Arzfeld, in der Eifel (Rheinland-Pfalz) statt.
Ziel ist es, die Rettungshundeführerteams intensiv auf bevorstehende Einsätze im Bereich der Flächensuche vorzubereiten und dabei insbesondere einsatztaktische und geländeabhängige Entscheidungen der Rettungshundeführer abzuverlangen.
Fotos von der Staffelfahrt finden Sie hier: Ein Bericht von Wolfgang Schmiedeberg:
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Ein Bericht von Vicky Kunze, Jugendgruppenmitglied:
Die Jugendgruppe besteht zur Zeit aus drei Mitgliedern, das sind Yvonne Schnaubert, Dominic Land und ich, Vicky Kunze. Wie bereits auf anderen Staffelfahrten, sind wir wieder vollzählig bei der Fahrt nach Arzfeld dabei gewesen. Traditionell sind wir Jugendgruppenmitglieder für die Beschaffung des Frühstücks zuständig. Darum sind Yvonne und ich morgens um 8 Uhr aufgestanden und haben Brötchen beim Bäcker geholt. In Arzfeld war das keine große Sache, denn der Bäcker war nur 300 m entfernt und lieferte zudem noch besonders leckere Brötchen - und Brot. Yvonne, die auch Schnatti genannt wird, weil sie soviel redet, und ich haben früh jeweils die Hunde unserer Eltern mitgenommen. In der Zwischenzeit haben ein paar Erwachsenen den Frühstückstisch gedeckt und spätestens, wenn wir mit den Brötchen zurück kamen, waren dann alle wach und saßen hungrig am Tisch. Nach dem Frühstück und dem Wegräumen - wobei wir natürlich wieder geholfen haben - fing das Training an. Wir Jugendgruppenmitglieder haben uns oft als "Opfer" für die Hunde versteckt. Domininc ist bei den Hunden ein besonders beliebter Spielpartner, weil er ganz toll mit der Beute spielt - nur sehr wenige Leute können das so gut. Schnatti und ich halfen auch oft beim Abendessen, Gemüse schneiden und waschen und was sonst noch so anlag, damit unsere Chefköche ein leckeres Essen zaubern konnten. Abends sind wir immer ziemlich müde ins Bett gefallen. Es ist bestimmt ein Gerücht der Erwachsenen, dass sie uns noch bis in die Nacht haben quatschen hören:-)
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Trainingslager - Ostern 2003
Vom 17. bis 24. April 03 fand ein Trainingslager der Rettungshundestaffel Siebengebirge e.V. statt. Wie schon im vorigen Jahr, so nahmen wir wieder Quartier in LUMPIS FERIENBAHNHOF in Arzfeld/Eifel. Diesmal hatten wir alle fünf Ferienwaggons mit 22 Schlafplätzen gebucht. Gekocht wurde natürlich von unserem Chefkoch Dirk Schnaubert, der in diesem Jahr allerdings ein gesponsertes Küchenzelt samt Ausrüstung im Gepäck hatte und dadurch in der Lage war, Gerichte wie Paella, Gemüsepfanne, gebackene Waffeln, Reibekuchen, die berühmte Lauchcremesuppe sowie Wildschweinsteak mit Klößen und Rotkraut auf die Tische zu zaubern.
Aber natürlich wurde nicht nur gegessen, sondern mit allen 15 Hunden in mehreren Etappen von früh bis spät trainiert. Dazwischen gab`s auch noch Unterricht in 1. Hilfe und Theorieunterricht für die Einsatzplanung.
Lumpi, unser Herbergschef, hatte es uns ermöglicht, an zwei Tagen in verschiedenen Kiesgruben zu trainieren. Obwohl das Wetter in Schnitt sehr schön war, mussten wir unser ganzes Repertoire an Bekleidung bereithalten: kurzärmlig, regendicht und winddicht.
Während wir uns bei unserer Arzfeldfahrt im vorigen Jahr erst einmal untereinander näher kennen lernen mussten, sind wir inzwischen eine verschworene Gemeinschaft geworden, die schon mehrere Trainingslager und Einsätze hinter sich hat. Die Prioritäten lagen diesmal in der optimalen Ausbildung der Teams und der noch besseren Vorbereitung auf den Ernstfall. Aus diesem Grund wurden eine Nacht- und eine Tagübung absolviert, bei der jeweils eine Person im Wald versteckt wurde und dann alle Schritte von der Alarmierung bis zur Suche erarbeitet und durchgeführt wurden. Anschließend gab`s Manöverkritik und gute Tipps.
Zufällig ergab es sich, dass wir von den Mitarbeitern der Arzfelder DRK-Rettungswache zu einer Besichtigung eingeladen wurden. Es war sehr interessant und passte genau zu unserer 1. Hilfe-Ausbildung, die Rettungswache und die darin geparkten Rettungswagen genauestens zu inspizieren und sich alle Rettungsgeräte genau erklären zu lassen. Vielen Dank für diesen interessanten Nachmittag!
Am Ostersonntag hatten sich unsere Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen: auf dem Bahnhofsgelände waren Osterüberraschungen versteckt, die von unserer dreiköpfigen Jugendgruppe sowie acht Kindern des Dorfes gesucht werden sollten. Zum Pech für die anderen Kinder wurde NELE zur Suche mitgenommen. NELE, der geprüfte Hund von Dirk Schnaubert, kann aber nicht nur Menschen suchen, sondern hat auch gelernt, Gegenstände zu suchen und anzuzeigen. Das Ergebnis: unsere Jugendgruppe fand dank NELE ca. 80% aller Osterüberraschungen, während sich die anderen Kinder mit dem Rest zufrieden geben mussten. Bitte nicht böse sein, liebe Arzfelder Kinder, die Schokoladenosterhasen wurden gerecht zwischen allen Staffelmitgliedern aufgeteilt.
Einen besonderen Einfall hatten unsere Trainerinnen im Vorfeld der Fahrt: sie luden alle Hundeführer mit ihren Hunden, die im Moment bei ANIMAL POINT einen Vorbereitungskurs für Rettungshunde absolvieren, für zwei Tage zu uns ein. Die Hundeführer mit ihren Hunden sollten die Staffelmitglieder einmal kennen lernen, unser Trainingsprogramm und etwas von den Anforderungen erleben, die an ein Rettungshundeteam gestellt werden. Das Angebot wurde gerne angenommen und so konnten auch wir einmal sehen, was da "auf uns zukommen wird". Die Hunde, die von Sonja Rolauf bei ANIMAL POINT ausgebildet werden, zeigten ein gutes Niveau in der Gerätearbeit und bei den Verbellübungen. Und natürlich konnten die Kursteilnehmer schon einmal sehen, wie es ist, wenn ein komplett ausgebildeter Hund super sucht oder den kompliziertesten Geräteparcours absolviert.
Mich, als Gerätewart der Staffel, hat folgendes total begeistert: Jeden Tag wurde von mir ein mehr oder weniger komplizierter Geräteparcours aufgebaut, immer in verschiedener Form. Die Hunde mussten klettern, balancieren, Leitern und wackeligen Untergrund begehen, am Feuer vorbei laufen, eine Hängebrücke passieren, sich tragen lassen und am Seil hochgezogen werden. Am letzten Tag habe ich einen ca. 20 Meter langen schwierigen Parcours aufgebaut, der als "Meisterstück" hin und her absolviert werden musste. Die drei Monate alte HOLLY, Labrador von Wolli und Petra Hopp, hatte mit diesem Parcours überhaupt keine Schwierigkeiten. Megacool watschelte HOLLY bergauf, über die Wippe, über die Leiter und über die Hängebrücke (mit etwas Hilfe), am Feuer vorbei, über das Wackelblech und komplett wieder zurück. Ich meine, wenn sie sich auf diesem Level weiterentwickelt, wird sie zur echten Konkurrentin für Dominic und seinen Zwergpudel FRANZI - im Moment noch amtierende Gerätemeisterin.
Zum Abschluss ein herzliches Dankeschön an alle, die zur Durchführung und Harmonie beigetragen haben. Einen besonderen Dank an die Trainerinnen, die sich wieder einmal den Mund fusselig geredet haben, Danke liebe Yvonne und Vicky für die morgendlichen frischen Brötchen und Dirk - Du erhältst mindestens drei Sterne (***) für Deine Kocherei!
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Fortbildung | Staffelfahrt in den Schwarzwald
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